Chen-Stil im TaiChi
In der Kampfkunst von TaiChi ist der Chen-Stil der Älteste bekannteste Stil. Wann genau er entstand weis man nicht, man weis nur das der Stil die Basis vom ganzen Zweig des TaiChi abstammt. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 1799 aus demLandkreis Handan in Asien.
Der Chen-Stil zählt heute zum Tai Chi Chuan-Stil. Der Unterschied zwischen den beiden ist die extrem schnelle Kraftenwicklung. Der Chen-Stil wird durch viele Bewegungen des gesamten Körpers verbunden und stellt die Energie vom Inneren und des äußeren Körpers zu einem Zusammenspiel zusammen umd eine defensive oder offensive Kampfanwendung vollziehen zu können. Der Chen-Stil wird aber nicht nur für Kämpfe angewendet sondern auch zum Abbau von Stress, zur Krankheitsvorbeugung und zum entspannen des Körper und des Geistes. Den Stil verbinden Menschen gerne mit der Kampfkunst und zur Gesundheitsvorbeugung.
Im Chen-Stil ist eine leichte Form von Shaolin-Boxen vorhanden. Die Shaolins nenne es "Rote Faust Boxen" und vollziehen diese Übungen zumeist in ihren Tempeln oder bei Vorführungen. Das Boxen besteht aus der Wachsamkeitder vier Himmelsrichtungen, Geschmeidigkeit, entspannten Muskeln, den Primat des Geistes und der explosiven Kraft-Manifestiationen die in fast jeder Übung des Chen-Stils vorhanden ist.
Ein weiterer Unterstil von Chen ist der Sung Tai Zhu Quan der ursprünglich aus Südchina abstammt und sich über effektive und kraftvolle Bewegungen und Schläge auszeichnet. Dieser Stil unterscheidet sich von anderen auch durch heftiges Kopfschütteln, feste und kraftvolle Schritte und präziser Standfestigkeit des gesamten Körpers vor dem Gegner. Der Chen-Stil wurde früher nur von einem zum anderen Familienmitglied übertragen und nicht in Schulen oder Köstern.
Diese Form des TaiChi wird in einem Chen Dorf und Shaolin Tempel geleerht und wurde als einziger Stil nie von einem Shaolinkloster beeinflußt.
In der Stadt Shanxi ist er äußerst beliebt und mit vielen anderen Stilen ausgeübt.
Im Chen-Stil wird das Boxen in drei Formen der Kanonen und zwei Formen der kleinen Kanonen unterteilt. Die oberste Form ist das Kanonenhämmern. Die verschiedenen Formen werden durch den offensiven Charakter verbunden. Man nennt diesen Stil Kanonen da es durch einzelne explosive Schläge auf den Gegner ausgeführt wird. Die vollkommene Perfektion in diesem Stil wird in Shaolinkloster gelehrt. Das Kanonenboxen hat sehr viel Ähnlichkeit vom Stil des Chen Tai Chi Chuan. Es wird vermutet das diesen Stil die in China berühmte Familie Pao Chui dem TaiChi zugefügt hat.
Gelehrte sind der Meinung das Chen Tai Chi Chuan auch vom Dang Boxen stark beeinflußt wurde. Dang Boxen charakterisiert sich durch das Zurückweichen, den Einsatz der Ellbogen, das Verschränken der Hände, das starke umarmen des Gegners und das anziehen der Kniehe bis zum Gesicht. Diese Kampfkunst des TaiChi wird in Wu Dang Schulen und von Shaolins ausgeführt und gelehrt.
Im Chen-Stil findet man zur Entspannung und zur Erhaltung der Gesundheit sieben Säulen die aus der Ernährung, inneren Reinigung, der Bewegung, Entspannung und Schlaf, einer harmonischen Beziehungzu sich und zu den Mitmenschen, dem Wohlstand, dem Erfolg und dem Bewussten sein bestehen.
Der Chen-Stil wird in den meisten Fällen schon von Kindheit an angewandt. Aber auch ältere Personen finden im TaiChi später ihre Erfüllung.